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Grundlagen

Prozessmanagement

Allgemeine Grundlagen


Die Grundstrukturen zur Darstellung von Managementsystemen gleichen sind in allen Organisationsformen sowohl in der Industrie als auch in Dienstleistungsunternehmen. Sie bestehen aus den Prozessgruppen


  • Führungsprozesse; auch Leitungsprozesse, Lenkungsprozesse, Planungsprozesse, Strategieprozesse, genannt


  • Kernprozesse; auch Bearbeitungsprozesse, Hauptprozesse, operative Prozesse, Realisierungsprozesse, Wertschöpfungsprozesse genannt


  • Nebenprozesse; auch begleitende Prozesse, Hilfsprozesse, Serviceprozesse, Supportprozesse, Unterstützungsprozesse, genannt


Dieses sind nur einige bekannte Begriffe. Die Summe der Prozessgruppen wird häufig als Prozesslandkarte oder Prozesslandschaft bezeichnet.


Modellstruktur für ein Industrieunternehmen


Industrieprozesse


Jede dieser Prozessgruppen lässt sich in Hauptprozesse aufteilen. Bei dieser Aufteilung ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht bereits auf der ersten Prozessebene zuviel derartiger Hauptprozesse entstehen und damit die eigentliche Prozessstruktur sehr unübersichtlich wird.



Modellbeispiel Industrie:


Mit 20 Hauptprozessen kann auf der ersten Prozessebene normalerweise jeder Industriebetrieb mit Serienfertigung auskommen. Nur wenn eine Mischform zwischen Serien- und Einzelfertigung vorhanden ist, können Prozesse hinzukommen.

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Modellstruktur für ein Dienstleistungsunternehmen


Dienstleistungsprozesse


Auch hier gilt die Aufteilung in Prozessgruppen. Der wohl wichtigste Unterschied zu Industrieprozessen liegt in dem Sachverhalt, dass es für die Leistungserbringung überwiegend keine eigenständigen Produkt-/Leistungsbeschreibungen im Sinne von Arbeitsplänen und Stücklisten gibt. Die Individualität der Leistungserbringung macht es deshalb erforderlich, dass für unterschiedliche Leistungsgruppen auch unterschiedliche Prozesse beschrieben werden. Im Bereich der realisierenden Kernprozesse können deshalb mehrere Hauptprozesse wirksam werden.


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Prozesstypen".



Praxisbeispiel Dienstleistung


Ein praktisch umgesetztes Beispiel für einen Dienstleistungsprozess im Bereich der Altenpflege können Sie über diesen LINK herunterladen.


Externe Einflüsse auf das Prozessmanagement

Gesetze, Verordnungen und behördliche Richtlinien müssen bei der Gestaltung von Prozessmanagementsystemen zwangsweise berücksichtigt werden. Welche Normen und sonstigen Regelwerken darüber hinaus berücksichtigt werden müssen, hängt von der Unternehmenspolitik und den vertraglichen Vereinbarungen mit Kunden ab.

Die Gemeinsamkeiten bestehen darin, dass diese externen Forderungen immer bei der Gestaltung von einem oder mehreren Tätigkeitsschritten beachtet werden müssen.

Welche Konsequenzen dieses hat siehe Menüpunkte

"Externe Anforderungen/Gesetze-Verordnungen" und
" Externe Anforderungen/Normen-Regelwerke".

Stand: 02.01.2012

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